Wie schön.

Danke fürs Vorbeikommen. Ich will Musik machen, die Dich in den Arm nimmt und Dir reinen Wein einschenkt. Musik, die wie das Leben ist. Manchmal in einfachen Worten und vertrauten Klängen, manchmal aufwühlend und außerirdisch, manchmal fremd und verstörend. Mal ganz schlicht gesungen am Klavier, mal umschlungen orchestral. Niemals aber trostlos. Ich hoffe, dass dieser Plan gelingt und wünsche viel Freude hier.

ALCINA  

Oper von Georg Friedrich Händel 
Zusätzlich komponierte Musik: Mark Scheibe 

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi;  
Regie: Isabel Ostermann; Lichtdesign/Ausstattung: Ismael Schott  
Kammerakademie Potsdam 

22., 23., 26., 27., 28., 29., 30. Juli, 20.00 Uhr Schlossstheater Kammeroper Schloss Rheinsberg
Werkeinführung: jeweils 18.45 Uhr, Treff: Foyer Schlosstheater Kammeroper Schloss Rheinsberg

Die Insel der Zauberin Alcina: Ein Ort der Sinnlichkeit, Verführung und Verwandlung. Kein Mann kann der Faszination und Schönheit Alcinas wiederstehen. Wer ihr nicht Genüge tut, wird in einen Felsen, eine Blume oder in ein wildes Tier verwandelt. Auf diese Insel kommt Bradamante (als Jüngling verkleidet), um Ruggiero, ihren Bräutigam, zu „retten“. Sie ahnt nicht, dass dieser selbstvergessen längst Alcinas Liebeszauber erlegen ist. Bradamante selbst bleibt von der aufbrausenden Liebessehnsucht der Morgana – Alcinas Schwester – nicht verschont. 
Dieser wunderbar ungehemmten Sinnlichkeit von Frauen, der Männer bis zum heutigen Tag trotz aller patriarchalen Restriktionen immer noch erlegen sind, wollen wir Ausdruck geben, indem wir Händels großartige Musik in eine Welt entfühfren, die auch die Klänge unserer Zeit widerspiegelt und die Heftigkeit, den Schmerz und die Leidenschaft in der bald dreihundert Jahre alten Oper neu fühlbar macht - ohne historische Distanz.    Auch Alcinas Trauer um ihren Geliebten – der zum Kampf für Tugend und Moral von seiner Braut in die „reale“ Welt zurückgerufen wurde – wollen wir als einer im Taumel des Verlustes nicht mehr kontrollierten Psyche mit modernen Klangfarben Ausdruck verleihen.

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MELODIE DES LEBENS XVIII 

Seit ein paar Tagen treffe ich Jugendliche der Gesamtschule Bremen Ost. Wir sprechen über das Leben, schreiben Texte auf riesige Papierbögen, singen, hören mit geschlossenen Augen die Musik in uns drinnen, bringen sie zum Klingen und bauen daraus einen Konzertabend. Am 14. und 15. April ist es soweit. Auf der Bühne werden dann etwa 60 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt ihre Geschichten singend erzählen, begleitet von einem der genialsten Orchester der Gegenwart, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Der ZAUBERBERG in Trier 

Ein großes Volksfest. Ein Dutzend ausßerirdisch berührender Schauspieler, ein Countertenor, ein Streichquintett, eine Harfenistin. In einer surreal wohltuenden Bühnenbildwelt von visual artist Anton Unai. Ab 7. Mai ist die stets ausverkaufte Theaterproduktion wieder im Trierer Walzwerk zu erleben.

Handke in Kaiserslautern 

Bis zum 12. Mai läuft in Kaiserslauterns Pfalztheater Handkes DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSTEN. Eine weltumarmende Inszenierung von Christina Friedrich, für die ich eine schöne Menge orchestraler Musik schreiben durfte.

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Hin und wieder ein Brief.